|
|
Rotwein kennt man schon aus der Antike. Seine Heil- und stärkende Wirkung auf den menschlichen Organismus bemerkte man aber erst viel später. Unsere Urahnen machten sich bei Schwächezuständen einen
Trank aus Rotwein, Eigelb und Honig. Aber statt Honig ist auch Traubenzucker ein guter Energiespender. Wobei wir wieder bei unserem Ausgangsprodukt angelangt sind. Seit jüngster Zeit weiß man von wirksamen Heilstoffen im
Rotwein. Darauf ist man gekommen, als Wissenschaftler das Herzinfarktrisiko in Frankreich und mediteranen Ländern untersuchten. Gerade dort, trotz eines viel höherem Alkoholgenuß (Rotwein) ist der Einfluß auf die
Herzkranzgefäße und die Fließeigenschaft des Blutes sehr positiv zu werten. Das Heilmittel sind die Flavonoide, welche sich in der Schale des roten Weines befinden.
Um einen gesundheitlich positiven Effekt zu erzielen, sollten täglich ein Achtel Liter Rotwein getrunken werden. Mehr sollte regelmäßig nicht konsumiert werden. Ein Mehr schadet auch hier. Denn die
Dosis macht’s. Auch Alkoholabhängige sollten von dieser Anwendung keinen Gebrauch machen.
Der Flavonoid-Gehalt hängt stark von der Traubensorte und der Verarbeitung ab. Zu bevorzugen sind Weine der Sorten Pinot-noir
, Burgunder und Bordeaux , welche in kleineren Betrieben ausgebaut wurden. Denn dort filtert man den Rebsaft weniger. Auch aus der Schweiz sind die meisten Weine sehr gehalttvoll an Flavonoiden.
WIRKUNG auf den Organismus:
anregend auf Magen-Darm-System , durchblutungsfördernd , Flavonoide wirken als Antioxidantien und verhindern die Entstehung freier Radikale. Auch eine Vorbeugung der Fettablagerungen in den Arterien schreibt man dem Rotwein zu. Manche
Menschen reagieren mit leichten Verstopfungen, die auf die Wirkung von Gerbstoffen im Rotwein zurückzuführen sind.
Inhaltsstoffe in 100Gramm leichten trockenem Rotwein: 0,1 g Eiweiß , 3,2 g Kohlenhydrate , 10 g Alkohol , 0,3 g Mineralstoffe , Natrium,Kalium,Magnesium,Kalzium,Eisen,Kupfer,Phosphor oder Flour und Spuren von B-Vitaminen , Vitamin-C und organischen Säuren. Die wichtigsten Flavonoide sind RESVERATROL,QUERZETIN und RUTIN. Weiter sind enthalten Zyanidin , Myristizinsäure , Gerbstoffe und Gallotannine.
100g haben ca einen Brennwert von 75 kcal.
Säure , Aromastoffe , Gerbstoffe regen den Speichelfluß und Verdauungssäfte an. Bei Appetitlosigkeit vor jeder Mahlzeit 2 Schluck Rotwein trinken. Die mehr entstehende Magensäure hilft bei dem
aufschließen der Nahrung und bei der Vedauung. Die Mahlzeiten werden bekömmlicher.
In der Rekonvaleszenz:
In der Aufbauphase nach schwehren Krankheiten, Operationen und Bettlägerigkeit hilft ein Stärkungstrunk aus Rotwein,Eigelb und Traubenzucker gut verquirlt. Dadurch kommen Sie schneller wieder auf die Beine.Auch nach Schlaganfall hat eine solche Mischung, täglich ein Wasserglas voll, ware Wunder bewirkt.
VORSICHT bei hohem Blutdruck.
Rezept: Aufbautrunk- In ein hohes schmales Rührgefäß ein Eigelb mit 1Tl Traubenzucker geben und mit einem Mixer eine
cremige Masse rühren. Wenn es dann so weit ist, die 150 ml Rotwein in einem dünnen Strahl langsam dazugießen. So lange mixen, bis das Getränk schön schaumig ist. Umfüllen in ein Glas und kleine Schlucke trinken. Nicht vor dem Schlafen gehen trinken, da dieses Getränk eine belebende Wirkung hat.
|